Sekundarschule-Süd

Castrop-Rauxel
 

Was gibt es Neues?

Der Förderverein der Sekundarschule-Süd e. V. spendet für Beirut


Im vergangenen Schuljahr fand an der Sekundarschule-Süd das Projekt „Pfand-O-Mat“ statt. In jedem Klassenraum befand sich ein weißer Behälter, in den alle Schülerinnen und Schüler ihre Pfandflaschen legen konnten und wussten, dass das Pfandgeld dem Förderverein gespendet wird. Die fünf Schülerinnen Julie Ries, Natalie Bandmann, Celine und Viviane Gille sowie Leonie Bachmann sammelten engagiert das Pfand aller Klassen. Wöchentlich leerten sie alle Sammelstellen und tauschten es an Leergutautomaten in Geld um. Der gesamte Gewinn wurde dem Förderverein für wichtige humanitäre Projekte gutgeschrieben. Nach der verheerenden Explosion in Beirut beschlossen die Schülerinnen und der Förderverein, dass der gesammelte Betrag für die „Aktion Deutschland Hilft – Bündnis deutscher Hilfsorganisationen“ mit dem speziellen Verwendungszwecke „Nothilfe Explosion in Beirut“ gespendet werden soll. Auch das Lehrerkollegium beteiligte sich solidarisch an dieser Nothilfe-Aktion und so kam ein Gesamtbetrag von 335 Euro zusammen. Herr Brüggemeier betreute dieses wichtige Projekt als SV-Lehrer und als zweiter Vorsitzender des Fördervereins.

Regenbogenwettbewerb

Auch wenn wir zu Hause bleiben müssen, können wir trotzdem die wunderschönen Regenbögen 🌈 genießen!

Wir freuen uns über jeden weiteren Regenbogen, der unsere Wohnungen zum strahlen bringt.



#stayhome - Wir halten zusammen!

Die ersten Windlichter der Sekundarschule-Süd leuchten. Zum Zeichen der Solidarität leuchten unsere Regenbögen 🌈 und wir bleiben Zuhause.

 




Notbetreuung

Liebe Eltern,

die Neuregelungen durch das Schulministerium NRW vom 23.03.2020 sehen vor, dass Eltern der fünften und sechsten Klassen, bei denen ein/e Erziehungsberechtigte/r, beide Erziehungsberechtigten oder der/die Alleinerziehende eine Person ist oder Personen sind, die Berufe in folgenden Bereichen ausüben, grundsätzlich einen Betreuungsanspruch haben: Berufe aus den Bereichen Energie, Wasser, Entsorgung, Ernährung, Hygiene, Informationstechnik und Telekommunikation, Gesundheit, Finanz- und Wirtschaftswesen,Transport und Verkehr, Medien, Staatliche Verwaltung (Bund, Land, Kommune), Schulen, Kinder- und Jugendhilfe, Behindertenhilfe. Dieser Anspruch besteht bis zum 19.04.2020 auch in den Ferien und an den Wochenenden (Ausnahme Karfreitag bis Ostermontag).

Bei einer dringend benötigten und notwendigen Betreuung teilen Sie uns dies bitte spätestens am Vortag bis 16.00Uhr per e-Mail (198365@schule.nrw.de) mit.

Wir benötigen zur Gewährleistung der Betreuung weiterhin die vollständig (vom Arbeitgeber) ausgefüllte Unabkömmlichkeitserklärung (hierbei genügt der Nachweis durch ein Elternteil), eine Gesundheitsbescheinigung für Ihr Kind und Angaben über die notwendigen Betreuungszeiten. Verwenden Sie hierfür bitte das folgende Formular:

Formular unter: https://www.schulministerium.nrw.de/docs/Recht/Schulgesundheitsrecht/Infektionsschutz/300-Coronavirus/Antrag-auf-Betreuung-eines-Kindes-waehrend-des-Ruhens-des-Unterrichts.pdf

Stellen Sie darüber hinaus verlässlich sicher, dass während der Betreuungszeit eine Bezugsperson Ihres Kindes telefonisch erreichbar ist (für Notfälle).

Mit freundlichen Grüßen

Brigitte Edeler

 


Besuch der Ausstellung „Einige waren Nachbarn: Täterschaft, Mitläufertum und Widerstand“ 


Wie war der Holocaust möglich? Warum haben so wenige den Opfern geholfen? In wie weit war Castrop-Rauxel betroffen?

Diesen Fragen gehen aktuell 20 Schüler und Schülerinnen der 8 Jahrgangsstufe in einem Ergänzungskurs nach. Hierzu hat der Kurs die Ausstellung „Einige waren Nachbarn“ im Rathaus Castrop-Rauxel besucht.

Ein eindrucksvoller Filmausschnitt aus Schlesien von ca. 1943 zeigte als Einstieg den Umgang der Bürger mit Mitmenschen, die gegen das Regime der Nationalsozialisten verstießen in dem sie wie hier im Film eine Beziehung zwischen einem Deutschen und einer Polin führen oder zwischen Juden und „Deutschen“.

Anschließend zeigten Fotos und Zitate aus verschiedenen Bereichen des Deutschen Reiches die Lebenswirklichkeit von Juden und jeder Personengruppe, die gegen die Ideale und den Rassengedanken der Nationalsozialisten verstießen.

Das Interesse der Schülerinnen und Schüler war sehr groß und sie werden sich als Nächstes auf eine Spurensuche durch Castrop-Rauxel begeben um die Auswirkungen der NS-Zeit auf unsere Stadt zu untersuchen. 


Sekundarschüler besuchen das Brauhaus Rütershoff



Die Schüler der Naturwissenschaftskurse des 9ten Jahrgangs der Sekundarschule-Süd besuchten am Mittwoch mit ihren Lehrern Fr. Wortmann und Hr. Hubert das traditionsreiche Brauhaus Rütershoff in Castrop-Rauxel.

Braumeister Christoph Kirchhelle informierte die Schüler in einer spannenden Führung darüber, wie aus den Ausgangsstoffen Hopfen, Gerste, Wasser und Hefe nach dem Reinheitsgebot verschiedene Castroper Biere gebraut werden. Neben dem Brauverfahren erkundeten die Sekundarschüler auch das Berufsfeld der Brauer und Mälzer.

Die Schüler hatten Gelegenheit die Eigenschaften von Malz und verschiedenen Hopfensorten zu entdecken und sie erfuhren, welchen Einfluss unterschiedliche Gemenge auf den Geschmack des Bieres haben. Sie schauten dem Braumeister beim Brauen über die Schulter und sahen, wie das gebraute Bier von Hand in Flaschen abgefüllt wird.

Nur eines durften die Schüler natürlich nicht: probieren.

Der Balladen-Wettbewerb


Im Februar fand an der Sekundarschule-Süd ein Balladenwettbewerb statt. Schülerinnen und Schüler des siebten Jahrgangs trugen die Ballade „Der Erlkönig“ vor. Hier ein kurzer Bericht eines Schülers der Klasse 7c:

„Marcel und ich haben am 07.02.20 am Balladenwettbewerb teilgenommen. Wir möchten gerne darüber berichten. Es haben alle siebten Klassen mitgemacht. Die Jury war gemischt aus: zwei Lehrern, einem Integrationshelfer und einer Schülerin. Es wurde ausgelost, wer als nächstes die Ballade vorträgt. Nachdem alle vorgetragen haben, mussten alle wieder in ihre Klasse gehen. Währenddessen hat sich die Jury ausgetauscht. Nach einer Weile wurden wir zurück gebeten, da das Ergebnis bekannt gegeben wurde. Marcel und ich waren sehr nervös und aufgeregt. Es wurden dann die Plätze bekannt gegeben. Schüler aus der 7a haben gewonnen und haben einen Gutschein für die Schülerfirma bekommen. Die restlichen Plätze bekamen einen süßen Trostpreis.“

Nasary, Klasse 7c


"Zusammen sind wir 100" - Schüler und Schülerinnen der Sekundarschule-Süd besuchen Seniorendomizil "Am Stadtgarten"


Seit Beginn des Schuljahres 2019/2020 besuchen Ergänzungskurse der Jahrgänge 9 und 10 der Sekundarschule-Süd wöchentlich das Seniorendomizil „Am Stadtgarten“ der GEROS GmbH

Gleich beim ersten Kennenlernen zwischen den Schülern der Sekundarschule-Süd und den im Seniorendomizil lebenden Senioren bemerkte eine spitzfindige Bewohnerin „zusammen sind wir ja genau 100 Jahre alt“. Genau um dieses Zusammentreffen von zwei Generationen geht es beim Projekt der Ergänzungskurse der neunten und zehnten Jahrgänge der benachbarten Schule. Ziel sei es, das Zusammenkommen zwischen jungen und alten Menschen zu initiieren, um so zum Beispiel den Austausch zwischen den Generationen zu ermöglichen, so Ergänzungskurslehrer Jan Brüggemeier. Außerdem gehe es darum, den dort lebenden Bewohnern einfach eine gute Zeit in Gesellschaft zu bereiten. „Die Bewohner sollen spüren, dass sich auch die junge Generation für sie und ihre Erfahrungen interessiert und daraus etwas lernen möchte“ so Brüggemeier weiter. Bei den Schülern kam der Projektvorschlag sofort gut an, denn der Lehrer konnte sich vor „Bewerbungen kaum retten“. Per Losverfahren wurden aus beiden Jahrgängen jeweils 12 Teilnehmer ausgewählt.

Ab September diesen Jahres schon besuchen die Sekundarschüler jeden Mittwoch bzw. Donnerstag das Seniorendomizil für eine knappe Stunde im Nachmittagsbereich. Dabei spielen sie entweder Gesellschaftsspiele mit den Senioren, trainieren auf spielerische Weise das Gedächtnis der Bewohner, führen gemeinsam mit ihnen Bewegungsübungen aus oder unterhalten sich einfach über „Gott und die Welt“. Begleitet und angeleitet werden die Schüler dabei durchgehend von den Betreuungsassistenten des Seniorendomizils unter der Leitung von Nicola Neubauer. „Als die Anfrage von Herrn Brüggemeier und der Schule kam, war ich sofort interessiert und konnte mir eine solche Kooperation direkt vorstellen“, so Neubauer.

Bislang ist das Projekt ein voller Erfolg für beide Seiten. Den Senioren tut es sichtbar gut, von jungen Menschen umgeben zu sein und ihnen ein Stück Lebenserfahrung mit auf den Weg zu geben. Andersherum profitieren auch die Schüler von dem Projekt, wie die Aussagen folgender Schülerinnen belegen. So merkte z.B. die Schülerin Denisha an, dass sie seit Projektbeginn unbedingt den Beruf der Altenpflegerin erlenen wolle, da ihr die Arbeit mit den Senioren so gut gefalle. Die Neuntklässlerin Julie war sogar einmal zu Tränen gerührt, als ihr zwei Bewohnerinnen von ihren Erfahrungen aus der Zeit des 2.Weltkriegs berichteten. „Es war nochmal etwas ganz anderes, das von Zeitzeugen und Betroffenen zu hören, als in der Schule oder im Fernsehen darüber etwas zu erfahren“, so die Schülerin. Die Zehntklässlerin Alina erklärte auf Nachfrage, dass es sie einfach glücklich mache, wenn sie den Bewohnern ein Lächeln ins Gesicht zaubern könne.

So ein Lächeln konnten die Schüler der Sekundarschule-Süd den Bewohnern nun abermals ins Gesicht zaubern, als sie auf den Weihnachtsfeiern (04.12. und 05.12.) der Wohnbereiche 1-4 zunächst das Märchen Sternentaler in Form eines Gedichtes präsentierten und anschließend jeden Bewohner mit selbstmachten Plätzchen sowie selbstgebastelten Sternen mit Weihnachtsgrüßen beschenkten. Nicola Neubauer und Jan Brüggemeier bedankten sich auf der Weihnachtsfeier noch einmal stellvertretend für das Seniorendomizil bzw. die Schule für die gute Zusammenarbeit und sprachen sich für die Fortführung des Projektes aus.

 

Die Talentwerkstatt war erneut zu Besuch


Die Talentwerkstatt ermöglichte unseren Schülerinnen und Schülern am 28.10.19 verschiedene Berufsfelder zu erkunden. Das Motto „Talente entdecken – Berufe erleben – Chancen ergreifen“ stand dabei im Vordergrund. An 10 Stationen testeten die Jugendliche ihre Talente, indem sie praktische und haptische Aufgaben lösten. Dadurch konnten die Schülerinnen und Schüler mit Spaß und Neugierde ihre Potenziale entdecken. An Station 3 beispielsweise erhielten die Jugendlichen die Chance mit einer Zange einen Draht zu verschiedenen Figuren zu formen. Diese Aufgabe ist dem Berufsbereich „Mechatronik“ zu zuordnen. Nach jeder Station erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch Punkte und eine Selbsteinschätzung ein individuelles Feedback. Durch dieses System und anschließende Fragen wie zum Beispiel „Was konnte ich heute gut?“ oder „Wofür habe ich Talent?“ kristallisierten sich passende Arbeitsbereiche heraus. Externe Fachkräfte führten diesen Tag durch und reflektierten die einzelnen Ergebnisse der Jugendlichen.

Dieser Tag stellte eine tolle Möglichkeit der ersten Berufsfelderkundung für den Jahrgang 7 dar. Das Projekt der Talentwerkstatt besuchte unsere Schule zum zweiten Mal und gehört zum bestehenden Konzept der Berufswahlorientierung der Sekundarschule-Süd.



Uganda zu Gast in Castrop- Rauxel


Im Oktober erschien ein Artikel in den Ruhrnachrichten über die vorbildliche und aktive Kooperation der Sekundarschule-Süd und der Partnerschule in Uganda. Der Artikel kann unter folgendem Link gelesen werden:  https://www.ruhrnachrichten.de/castrop-rauxel/uganda-zu-gast-in-castrop-rauxel-tanz-theater-und-kulturaustausch-zur-rettung-des-klimas-1458029.html


  Lernwerkstatt für Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule-Süd


Das Kooperationsprojekt der Sekundarschule-Süd mit dem Berufskolleg und dem Rotary Club

Das berufsvorbereitende Gemeinschaftsprojekt der Sekundarschule-Süd, dem Rotary Club Castrop-Rauxel und dem Berufskolleg geht in die 3. Runde. Die „Lernwerkstatt“ für die Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule-Süd wird auch in diesem Schuljahr wieder durchgeführt. Die durch den Rotary Club Castrop-Rauxel finanzierte Lernwerkstattarbeit findet wöchentlich an dem Berufskolleg Castrop-Rauxel statt. Das Gemeinschaftsprojekt ermöglicht den Schülerinnen und Schülern der Sekundarschule-Süd eine außergewöhnliche Vorbereitung auf das Berufsleben. Sie können praktische Erfahrungen in den Berufsfeldern „Bürokommunikation und Finanzführerschein“, „Hauswirtschaft“ und „Darstellen & Gestalten“ sammeln.

Die Schülerinnen und Schüler müssen sich für eine Stelle in der Lernwerkstatt bewerben, denn es gibt nur 36 freie Stellen. Also musste eine Hürde überwunden werden. Jeder Interessierte schrieb eine ausführliche Bewerbung.

Die Inhalte der Lernwerkstatt orientieren sich an Ausbildungsrichtlinien und werden von den Fachlehrern vermittelt. Die Erkundung der drei oben genannten Berufsfelder wird von allen Schülerinnen und Schülern in Kleingruppen von 12 Schülerinnen und Schülern durchlaufen, wobei jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer einen Schwerpunkt setzt und in die anderen Bereiche reinschnuppern darf. Durch die Kleingruppen wird eine noch intensivere Vorbereitung auf das spätere Berufsleben ermöglicht.

Frau Freistühler, die neue Abteilungsleiterin II der Jahrgänge 8, 9 und 10, pflegt den Kontakt zur Lernwerkstatt, dem Berufskolleg und dem Rotary Club. Sie besucht und betreut die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen des Berufskollegs. Frau Stroh, Ansprechpartnerin der Berufswahlorientierung der Sekundarschule-Süd, unterstützt Frau Freistühler in diesem Bereich. Gemeinsam werden die Rahmenbedingungen aus den jeweiligen Blickwinkeln Schule, Fachlehrer und Rotary Club miteinander durchgedacht und verknüpft.

Neben der Vermittlung vieler fachlicher Kenntnisse, ist auch der Erwerb sozialer Kompetenzen ein wesentliches Ziel der Lernwerkstattsarbeit. Das Auftreten, die Umgangsformen oder auch die Ausdrucksweise werden hier thematisiert und erhöhen damit die Chancen in späteren Bewerbungsverfahren. Auch die Erstellung einer individuell zugeschnittenen eigenen Bewerbungsmappe für den anstehenden Übergang in die Arbeitswelt steht auf dem Programm. Zum Abschluss des Projekts „Lernwerkstatt“ erhalten alle teilnehmende Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule-Süd ein Zertifikat, das sie späteren Bewerbungsunterlagen beilegen können. Solch eine Zusatzqualifikation kann sich als sehr nützlich erweisen.

Die erste Einheit der Lernwerkstatt in diesem Schuljahr wurde am 11.09.2019 im Berufskolleg mit einer einladenden Rede stellvertretend von der Schulverwaltungsassistentin Frau Cernutzan eröffnet. Der Schulleiter Herr Nierhauven und Herr Hoffmann als Projektverantwortlicher des Rotary Club Castrop-Rauxel ließen ihre besten Erfolgswünsche und ihre begleitende Unterstützung ausrichten. Die Schülerinnen und Schüler lernten die verantwortlichen Fachlehrer Frau Aouragh, Herr Hein und Herr Voß kennen und konnten sich in den Fachräumen umsehen und erste Eindrucke erhalten.

„Gewaltfreie Schule“ in Castrop-Rauxel


An der Sekundarschule-Süd fanden vom 8. Juli bis 10. Juli 2019 Projekttage zum Thema „Gewaltfreie Schule“ statt. Alle Schülerinnen und Schüler arbeiteten jahrgangsübergreifend in Teamarbeit an verschiedenen Themengebieten. Es wurde kreativ in Workshops gearbeitet, unterschiedliche Rollenspiele erprobt, Foto-Storys erstellt, Interviews mit Experten durchgeführt, sportliche Fairness erlernt oder auch Streitschlichter und Schulhofhelfer ausgebildet. Da die Schülerinnen und Schüler ihr Projekt selber auswählen konnten, waren sie sehr motiviert und hatten viel Spaß.

Am Mittwoch wurden dann abschließend alle Ergebnisse in der Schule ausgestellt und präsentiert, wobei die Schülerinnen und Schüler noch viele eigene Ideen einbringen konnten. Insgesamt wurden so die letzten Schultage kurz vor den Sommerferien aktiv, lebendig und bunt gestaltet und an der Sekundarschule-Süd ein Zeichen gegen Gewalt auf unterschiedlichste Art und Weise gesetzt.


             Die Sekundarschule-Süd unterstützt Delfintherapie durch Spenden


Die Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule-Süd sammelten 5 Monaten lang für Lara, um ihr bei dem Kampf gegen ihre Krankheit erneut eine Delfintherapie zu ermöglichen.

Lara wurde am 13.02.2012 mit einem seltenen Gendefekt geboren. Das eigenständige Stehen oder Laufen war ihr nicht möglich. Sie benötigt eine Betreuung und Pflege rund um die Uhr. Im Sommer 2015 hatte Lara durch zahlreiche Spenden eine Delfinthearpie auf Curacao erhalten, durch die viele kleine Fortschritte in der Motorik erzielt werden konnten. Seit dem kann sie einige Schritte an der Hand gehen.

Laras Onkel, Marius, ist Schüler der Sekundarschule-Süd und besucht die 10. Klasse. Marius berichtete im Januar der Schülervertretung von seiner Nichte und der Krankheit. Gemeinsam überlegten die Schülervertreter/innen, die SV-Lehrer/innen Frau Graf und Herr Brüggemeier zusammen mit Marius, auf welche Art und Weise die Schule seine Nichte finanziell unterstützen kann. Schnell entstand die Idee der „Pfandsammelaktion“. In Absprache mit der Schulleitung wurde das Projekt schon im Februar ins Leben gerufen und organisiert. Der Plan: Pfandflaschen werden in allen Klassen gesammelt und in Pfandgeld eingelöst. In einer zusätzlichen Aktion  wurden alte Stifte gewinnbringend eingesammelt. Durch die Unterstützung des   Fördervereins konnten die Schülervertreter/innen in jeder Klasse Sammelboxen für die Pfandfalschen und Stifte aufstellen. Marius ging mit Unterstützung von Mitschüler/innen durch die Klassen und stellte die Spendenaktion für seine Nichte vor. In jedem Klassenraum hingen Flyer, die über die helfende Therapie für Laura genauer informierten. Seit Februar wurden die Eimer und Boxen wöchentlich geleert und die Pfandflaschen in Bares umgetauscht. Der Durst und die Hilfsbereitschaft der Schüler/innen war so groß, dass die Boxen in einigen Klassen schon nach 2 Tagen wieder geleert werden mussten. Abschließend kamen Anfang Juni noch freiwilligen Geldspenden des Lehrerkollegiums und durch Klassenkassen hinzu.

Insgesamt konnte die Sekundarschule-Süd bis zum Ende der Spendenaktion einen Betrag von 650 Euro für die Delfintherapie von Lara sammeln. Die Spendenübergabe fand am 17.06.2019 um 10 Uhr in der Sekundarschule statt. Frau Graf und Herr Brüggemeier übergaben den Spendenbeitrag stellvertretend für die Schülerinnen und Schüler an die Mutter von Lara, die eine sehr bewegende und dankende Rede hielt. Die Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule-Süd hörten ihr gespannt zu und waren sehr stolz an dieser Aktion mitgewirkt zu haben.

7er-Party in der Schule

Am 05.06.19 feierten die Schülerinnen und Schüler des 7. Jahrgangs eine Party im Foyer der Schule. Im nächsten Schuljahr steht der Standortwechsel zur Viktoriastraße zum 8. Schuljahr an. Daher war das schon eine kleine „Abschlussfeier“, um von dem Standort Kleine Lönsstraße feierlich Abschied zu nehmen. Die Klassenlehrerinnen, Abteilungsleiterin und das Schulsozialarbeiterteam betreuten die Party und feierten mit. Alle Kids haben sich chic gemacht, brachten Essen und Getränke selber mit und die gute Laune war von selbst mit dabei. An dem Abend wurde Twister, Limbo und Luftballonrennen gespielt, es wurde getanzt und die Dating-Wand mit geheimen Botschaften befüllt. Um 19:30 Uhr räumten alle zusammen auf und gingen gut gelaunt nach Hause. Es war ein sehr schöner Abend für alle Beteiligten.


                                                     Tagesausflug zur DASA


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Am 9. April 2019 besuchten zwei Klassen des 6. Jahrgangs unserer Sekundarschule die DASA –Arbeitswelt-Ausstellung in Dortmund. Der Projektpartner „Lebenswelten aktiv gestalten“ plante, finanzierte und unterstütze diesen Projekttag tatkräftig. Insgesamt begleiteten acht TeamerInnen und fünf LehrerInnen die Klassen. Die Schülerinnen und Schüler erhielten in einer anschaulichen Führung einen Einblick in viele Berufsfelder und deren Tätigkeiten und waren begeistert von den interaktiven Angeboten und spannenden Experimenten.

Beispielsweise konnten sie

- in einem LKW-Simulator eine Fahrt durch die Stadt erleben (einschl. einer Unfallsituation)

- in einer nachgebauten Feuerwehrleitstelle versuchen, den simulierten Brand im Dortmunder  

  Stadion unter Kontrolle zu bringen

- in einem Weltraumsimulator die ISS besuchen und erforschen

- sich als Fluglotse im Regen und Sturm probieren

- in verschiedenen Situationen ihren Gleichgewichtssinn testen

Ein rundum lehrreicher und aufregender Projekttag, der allen Beteiligten viel Spaß bereitete.

                                 Die Sekundarschule-Süd bei den Ruhrfestspielen


Am 27. und 28.05.2019 traten die Schülerinnen und Schüler aus den 6.Klassen im Rahmen der Ruhrfestspiele in Recklinghausen auf. Circa ein halbes Jahr bereitete das Projekt „Lebenswelten aktiv gestalten“ die jungen Künstlerinnen und Künstler auf diese beiden Tage vor. Im Park am Festspielhaus präsentierten sie ihr Ergebnisse auf dem „Jahrmarkt International“ als ein buntes und lebendiges Spektakel.

Mit selbst gebastelten Masken und Instrumenten führten sie Sketche und Theaterstücke vor. Zusätzlich boten sie den Zuschauern an Mitmach-Stationen ein vielfältiges Programm an, wie z.B. magische Fühlboxen, Dosenwerfen und Torwandschießen. Eltern, Lehrer, Freunde und Bekannte besuchten den Jahrmarkt und nahmen mit Spaß an den Mitmachaktionen teil.

Auch wenn die ca. 80 Schülerinnen und Schüler bei den Darbietungen sehr aufgeregt waren, haben sich die langen Vorbereitungen gelohnt und zu tollen Darbietungen geführt. Insgesamt wurde durch dieses Projekt die Kreativität, das gemeinschaftliche Arbeiten und das Selbstbewusstsein aller Beteiligten gefördert.

„Platzverweis dem Dreck“ – Die Sekundarschule-Süd machte mit!

Beim jährlichen Umweltprojekt „Platzverweis dem Dreck“ setzten sich die Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule-Süd vom 1. bis 3. April für ein sauberes Castrop-Rauxel  ein. Sie halfen mit anderen Freiwilligen und Gruppen dem Stadtbetrieb EUV Castrop-Rauxel tatkräftig und mit Spaß beim Saubermachen von Straßen, Park- und Grünanlagen, Spielplätzen und anderen öffentlichen Plätzen und Flächen. Müllsäcke und Handschuhe wurden ihnen von der Stadt zur Verfügung gestellt. Der gesammelte Müll wurde noch am gleichen Tag von der EUV an den Sammelstellen abgeholt.

 In diesen Aktionstagen unterstützten die Schülerinnen und Schüler unserer Schule nicht nur die eigene Stadt, sondern setzten sich aktiv mit dem Thema Sauberkeit und Verantwortung auseinander. Sie lernten, dass jede Bürgerin und jeder Bürger etwas zur Müllentsorgung beitragen kann und wurden so auch allgemein für den Umgang mit der Umwelt sensibilisiert. 

Inklusion 

Die Sekundarschule-Süd versteht sich als Schule der Vielfalt und ist damit eine Schule für alle, in der Inklusion nicht nur gedacht, sondern auch gelebt wird.

Hier besuchen Schülerinnen und Schüler mit den Förderschwerpunkten Lernen, Sozial-emotionale Entwicklung, Sprache, geistige Entwicklung, Hören und Sehen gemeinsam mit Regelschulkindern den Unterricht. Sie werden pro Jahrgang von jeweils einem Sonderpädagogen bzw. von zwei Regelschullehrerinnen mit der „Basisqualifikation Sonderpädagogik“ unterstützt.  

Gemeinsames Lernen gestaltet sich im Schulalltag in unterschiedlichen Organisationsformen, bei denen stets die individuelle Förderung das Ziel ist:

-       Unterrichten im Team (Fachlehrer und Sonderpädagoge gestalten den Unterricht gemeinsam und führen ihn gemeinsam durch),

-       Unterricht in Einzel- und Kleingruppen (Schüler mit Förderbedarf erarbeiten Lernthemen in einem Differenzierungsraum),

-       Binnendifferenzierung (Regelschüler und Förderkinder arbeiten am gleichen Thema mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden),

In den Klassen 9 und 10 werden die Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf besonders intensiv auf den Übergang ins Berufsleben vorbereitet und begleitet.