Erstförderung Deutsch

Sprachförderung Deutsch als Zweitsprache (DaZ)

Unsere Schule hat im Schuljahr 2015/16 eine Vorbereitungsklasse für Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger ohne Deutschkenntnisse eingerichtet, da sie aufgrund geringer oder gänzlich fehlender Deutschkenntnisse nicht in vollem Umfang am Regelunterricht teilnehmen können. Ziel des Unterrichts ist es, die Schülerinnen und Schüler auf den Besuch einer Regelklasse vorzubereiten.

Der Unterricht erfolgt in Lerngruppen von ca. 20 Kindern. Die Kinder kommen aus verschiedenen Herkunftsländern. Im DaZ-Unterricht wird ein positives Lernklima geschaffen. Dabei wird die Lernumgebung attraktiv und motivierend gestaltet. Die Kommunikationsbereitschaft der Kinder wird geweckt und ein aktives Lernen wird ermöglicht. Inhalte aus dem Unterricht werden spielerisch wiederholt, gefestigt und szenisch vertieft.

DaZ-Unterricht zielt auf einen altersentsprechenden, kompetenten Sprachgebrauch im Unterricht aller Fächer. Um dies zu erreichen, sind die Kontexte, in denen DaZ vermittelt wird, mit dem Alltag der Kinder zu verknüpfen. Die fachlichen Inhalte und die Beurteilung der Deutschsprachkenntnisse beruhen auf der Grundlage des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GER).  In der DaZ-Klasse lernen die Kinder auf sehr unterschiedlichem Niveau. Die unterschiedlichen Lernvoraussetzungen werden durch differenzierte Beobachtung festgestellt.

Die Eltern werden über die Bedeutung des Erwerbs der deutschen Sprache bereits bei den Anmeldegesprächen informiert. Danach werden die Eltern regelmäßig individuell in persönlichen Gesprächen beraten. Auch im Rahmen des Elternsprechtags stehen die KlassenlehrerInnen Ihnen zur Verfügung. Reichen die Deutschkenntnisse der Eltern nicht aus, werden Dolmetscher oder Muttersprachler mit guten Deutschkenntnissen hinzugezogen.

Nach einem bzw. zwei Jahren wird entschieden, ob die Kinder fit sind für den Regelunterricht und nehmen dann am Unterricht einer altersentsprechenden Klasse teil, bevor eine endgültige Zuweisung zu einem Bildungsgang und einer Jahrgangsstufe erfolgt. Regelunterricht bedeutet nicht die Aufhebung der Erstförderung. Die Schülerinnen und Schüler erhalten in Kleingruppen weiterhin Sprachförderung. Der besondere Fokus liegt hier dann auf der Fachsprache. Unser Ziel ist es die Schülerinnen und Schüler soweit zu fördern, dass sie in den Regelklassen und in ihrem Alltag teilnehmen und teilhaben können, um so zu einem guten Abschluss zu kommen. Während der Phase der Erstförderung werden die Schülerinnen und Schüler nicht benotet. Zum Zeugnis erhalten sie eine schriftliche Rückmeldung zu ihren Lernfortschritten, zum Arbeits- und Sozialverhalten. Die schriftlichen Rückmeldungen werden mit den Kindern und ggf. mit den Eltern besprochen.

 

            

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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